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Was ist eigentlich… ein Router?

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Was ist ein Router?

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Router in etwa „Lotse“. Es handelt sich um ein technisches Gerät, welches mindestens zwei Netzwerke miteinander verbindet. Vor der weiten Verbreitung von Routern nutzten Technikaffine einen Rechner, um diesen deren Aufgaben übernehmen zu lassen. Da zwei PCs in unterschiedlichen Netzwerken nicht direkt miteinander kommunizieren bzw. Daten austauschen können, übernimmt an dieser Stelle der Router eine Schnittstellenfunktion.

Welche Rolle spielt der Router für die Sicherheit?

Rückseite eines Routers

Router mit verschiedenen Funktionstwasten

In Sachen Sicherheit nimmt der Router aufgrund seines Aufgabengebiets eine besondere Rolle ein. Als technische Komponente, welche den Kontakt zu Außenwelt herstellt, besitzt der Router eine hohe Relevanz im Bereich der IT-Sicherheit. So bestimmt dieses Gerät unter anderem, welche Netzwerk-Verbindungen (nicht) zugelassen sind.Darüber hinaus kümmert er sich um die Verschlüsselung von drahtlosen Netzwerken. Moderne Router verfügen außerdem über eine eigene, bereits in das Gerät integrierte Firewall, welche zusätzlichen Schutz gegen unbefugte Zugriffe gewährleisten soll.

Wird der Netzwerk-Knotenpunkt von Hackern erfolgreich angegriffen, können sie beispielsweise übertragene Daten abgreifen und manipulieren oder unbemerkt sogar die vollständige Kontrolle über den Router übernehmen.

Aufgrund der Tatsache, dass in Geräte-Updates immer wieder Sicherheitslücken mit unterschiedlicher Tragweite auftauchen, stellen IT-Kriminelle eine permanente Bedrohung für private Netzwerke oder IT-Infrastrukturen in Unternehmen dar.

Sicherheitsmechanismen beim Router

Router WLAN

Moderne Router liefern WLAN mit WPA2-VErschlüsselung.

Im Verlauf der letzten Jahre erfuhren Verschlüsselungs-Technologien aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, Tablets und Notebooks eine besonders hohe Aufmerksamkeit. Aktuell bietet die so genannte WPA2-Verschlüsselung den besten Schutz gegen Angriffe aus dem Netz.

Nach wie vor sind allerdings viele erfahrene Nutzer der Auffassung, dass eine Zugriffsbeschränkung via MAC-Adresse unverzichtbar sei. Weil dieses Vorgehen eine solche Regulierung das Hinzufügen neuer Geräte in ein WLAN erheblich erschwert und gleichzeitig nur ein unwesentlich höheres Sicherheitsniveau resultiert, darf ruhigen Gewissen davon abgesehen werden.

Grundsätzlich ist es vollkommen in Ordnung, wenn Nutzer ihrem Router keine Beachtung zukommen lassen und im Internet surfen. Die Geräte verrichten ihre Arbeit in der Regel ohne das Zutun von außen. Bei der Neuanschaffung eines Routers sollte sich Anwender allerdings vergewissern, dass dieser korrekt Konfiguriert ist und den individuellen Bedürfnissen entspricht.

Bereit kleine Änderungen in den Einstellungen können nicht nur für mehr, sondern auch für weniger Sicherheit sorgen. Vor diesem Hintergrund sollte der Netzwerkvermittler grundsätzlich mit einer entsprechenden Sensibilität betrachtet werden.

Braucht mein Router Updates?

Identisch zu PC-Systemen oder mobilen Endgeräten benötigt ein Router ebenfalls regelmäßige Updates, welche im Fachjargon als „Firmware“ bezeichnet werden. Mit diesen Aktualisierungen können zum Beispiel bestehende Sicherheitslücken behoben oder das Gerät in seiner Arbeit optimiert werden.

Üblicherweise findet Firmware-Update durch den jeweiligen Provider unbemerkt im Hintergrund statt, sodass der Anwender selbst meist keine Notiz davon nimmt. Manuelle Updates sind bei Routern äußerst selten, jedoch nicht vollkommen ausgeschlossen.