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So merken Sie sich problemlos Ihre Passwörter

Passwörter erstellen

Jeden Tag ein neues Passwort? Kein Problem! Ein Passwort, dass aus mehreren Buchstaben und Sonderzeichen und Zahlen besteht, das Sie sich schnell merken können? Auch kein Problem! Heute stellen wir Ihnen eine einfache und dennoch wirksame Technik vor, mit der Sie jedes auch noch so schwierige Passwort merken können. Und das fast spielend einfach.

Regeln und Tipps für sichere Passwörter

Wer sich schon mal mit dem Problem sicherer Passwörter beschäftigt hat, weiss, dass Passwörter wie „123456“  genau so viel Schutz bieten, wie ein Blatt Papier über dem Kopf bei starkem Regen. Nur ein anspruchsvolles Passwort kann die Sicherheit Ihrer Daten ermöglichen. Als sicher gelten Passwörter, die

  • mindestens 8 bis 20 Zeichen lang sind
  • für jeden Zweck neu erstellt werden
  • auf gar keinen Fall einen Namen oder ein Wort enthalten, das im Lexikon gefunden werden kann
  • mit Sonderzeichen, Großbuchstaben und Zahlen angereichert sind.

Maximal sollte ein Passwort nie länger als 30-60 Tage im Einsatz sein. Danach sollte man dieses Passwort durch ein anderes ersetzen. Dabei brauchen wir je ein Passwort für unser mindestens ein Mail-Account, Facebook-Login, Instagram-Profil, uvm. Sie alle zu merken wäre ganz schön anstrengend, wenn da nicht diese kluge Technik gäbe.

Passwort merken: So geht’s problemlos für alle Ihre Passwörter

  • Im ersten Schritt denken wir uns einen Hilfssatz aus, das wir uns leicht merken können  Bsp.: „Ich gehe ein mal pro Woche ins Fitnessstudio“  Jetzt nehmen wir die ersten Buchstaben so wie sie sind und bauen daraus diese Buchstabenfolge: IgempWiF. Diese Reihenfolge ist der Hauptbestandteil des neuen Passworts.
  • Im zweiten Schritt definieren wir die Verwendungszwecke: Wir brauchen also ein Passwort für Facebook, eins für die Mails und noch eins für Instagram
  • Im dritten Schritt stellen wir unsere Passwörter zusammen. Dafür nehmen wir die erste und die letzte Buchstabe des Systems. Bei Facebook ist es ein „F“ am Anfang und ein „k“ am Ende. Außerdem notieren wir die Anzahl der Zeichen und Ziffern des Wortes. Daraus wird nachher unser Prefix – also die Vor-Silbe des Passwortes.
  • So bekommen wir folgende Prefixe:
System Länge Kurzform
Googlemail 9 Gl9
Instagram 9 Im9
Facebook 8 Fk8

 

Diese Prefixe müssen wir nur noch mit unterem Hauptwort IgempWiF kombinieren und schon bekommen wir folgende Ergebnisse:

 

System Kurzform Neues Passwort
Googlemail Gl9 Gl9IgempWiF
Instagram Im9 Im9IgempWiF
Facebook Fk8 Fk8 IgempWiF

Dank dieser Methode können Sie sich problemlos jeden Monat ein neues Passwort erstellen lassen, ohne Gefahr es gleich zu vergessen.

 

Für Fortgeschrittene gibt es eine andere Methode: Man nimmt bei der Kurzform nicht den ersten oder letzten Buchstaben sondern den vorletzten und addiert bei der Anzahl der Zeichen eine oder zwei Stellen dazu.

 

Beispiel: statt Gl9 für Outlook -> oi11 (zweiter Buchstabe, vorletztes Buchstabe und Anzahl Zeichen +2)

 

Oder Sie hängen noch eine Zeichenfolge an das bereits erstellte Passwort und verlängern somit Ihr Passwort.

 

Beispiel: Zum Hauptsatz “Ich gehe ein mal pro Woche ins Fitnessstudio“ fügen wir hinzu: „Zumindest träume ich davon“. Jetzt nehmen wir wieder die ersten Buchstaben und fügen noch ein Sonderzeichen dazu. Als Ergebnis bekommen wir folgendes Passwort: IgempWiF/Ztid . Auf diese Weise generieren wir ein längeres Passwort.

 

Sicheres Passwort: Keine Chance für Hacker

sicheres Passwort

Ein Passwort zu knacken ist heutzutage keine Herausforderung mehr. Dank moderner Software geht das richtig leicht und dazu auch noch schnell: Ein Superrechner kann sogar bis zwei Milliarden Passwörter pro Sekunde abchecken. Die Grundregeln für ein sicheres Passwort lauten deshalb: Mindestens zwölf Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen müssen dabei sein.

Sich ein wirklich sicheres Passwort auszudenken ist wirklich nicht schwer. Auch wenn man gar keine Ideen hat, kann man auf einen schlauen Passwortgenerator zugreifen, z.B.  http://www.gaijin.at/olspwgen.php. Und trotzdem ignorieren viele Menschen Warnhinweise von IT-Spezialisten und setzen die beliebten „123456“-Passwörter gern ein. Folgen können fatal sein: Persönliche Daten gelangen schnell ins Netz und in der Öffentlichkeit.

Meistens werden Passwörter durch so genannte Brute-Force-Angriffe geknackt, auf Deutsch  „mit roher Gewalt“.  Dabei rechnet eine Hacker-Software alle mögliche Kombinationen aus Zahlen, Zeichen und Buchstaben aus. Die kurzen und die leichten Passwörter werden natürlich schneller gehackt als die komplizierten. Um das beliebte Passwort wie „123456“ zu knacken, braucht so eine Software nur ein Bruchteil einer Sekunde.

Auf diese Regeln sollten Sie immer achten, wenn Sie ein Passwort erstellen:

  • Länge: mindestens 8 bis 20 Zeichen
  • Wörter: Ein Passwort sollte weder Wörter noch Namen darstellen, die in einem Wörterbuch automatisiert nachgeschlagen werden können.
  • Inhalt: Zahlen, Sonderzeichen und Großbuchstaben
  • Einzigartigkeit: Für jeden Zweck sollten Sie ein neues Passwort anlegen

Wer große Probleme hat, sich ein kryptisches Passwort zu merken, sollte unbedingt zu diesem simplen Trick greifen: Einfach einen Satz ausdenken und die Anfangsbuchstaben zu einem Passwort zusammenstellen. Z.B. aus dem Satz „Ich habe am 12.12.2012 in Berlin geheiratet“ bastelt man ganz einfach ein sicheres Passwort Iha1.1.2iBg. Jetzt nur noch dieses Passwort mit weiteren Sonderzeichen anreichern und schon braucht eine Hacker-Software mehrere Millionen Jahre, um auf dieses Passwort zu kommen.

Unsere Tipps für noch mehr Sicherheit für Ihr Passwort:

  • Verwenden Sie für jeden Dienst bzw. jede Anwendung ein anderes Passwort. Aktualisieren Sie Ihre Passwörter ca. alle sechs Monate.
  • Geben Sie niemals Ihre Passwörter weiter!
  • Nutzen Sie Zweiweg-Authentifizierung (z. B. mit Hilfe von SMS oder Codegenerator) für zusätzlichen Schutz Ihrer Daten sofern das möglich ist.
  • Seien Sie vorsichtlich, wenn Sie E-Mails bekommen, die Sie auffordern, Ihr Passwort zu wechseln.
    Überprüfen Sie vorher, ob Sie diese Änderung tatsächlich angefordert haben.

Diese Passwörter sollten Sie auf gar keinen Fall verwenden:
Quelle: http://www.ifun.de/123456-auf-der-liste-der-schlimmsten-passwoerter-erneut-auf-platz-1-71961/

1    123456

2    password

3    12345

4    12345678

5    qwerty

6    1234567890

7    1234

8    baseball

9    dragon

10    football

11    1234567

12    monkey

13    letmein

14    abc123

15    111111

16    mustang

17    access

18    shadow

19    master

20    michael

21    superman

22    696969

23    123123

24    batman

25    trustno1