Was ist Managed Backup

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Managed Backup - die clevere Alternative zur Datensicherung

Für Unternehmen gehört die zuverlässige Verwaltung und Sicherung ihrer Datenbestände zu einer der wichtigsten Aufgaben im Betrieb der IT. Nicht selten haben Unternehmen bei einem Verlust der Daten, beispielsweise durch den technischen Ausfall von Festplatten oder Servern oder durch Zerstörung aufgrund äußerer Gewalteinwirkung und Ähnliches, einen so großen Schaden erlitten, der sogar die Weiterführung der Unternehmenstätigkeit infrage gestellt hat.

Um Kundendaten oder firmeninterne Daten ohne Risiko für Datenverluste sichern zu können, bieten IT-Dienstleister Managed Service mit einem beinhaltenden Managed Backup an. Hierbei übernimmt der Informations-Technologie-Dienstleister die tägliche zuverlässige Datensicherung für seinen Auftraggeber.

Managed Services – für mittelständische Unternehmen die sichere Wahl

Managed Backup - die clevere Alternative zur Datensicherung

Managed Backup – die clevere Alternative zur Datensicherung

Die Sicherung der empfindlichen Unternehmensdaten ist auch für kleinere oder mittelständische Unternehmen eine grundständige Basis ihrer Unternehmenstätigkeit. In früheren Zeiten wurden sogenannte „Wartungsverträge“ für die in einem Unternehmen anfallenden IT-Dienstleistungen abgeschlossen. Oftmals war ein umfassender Wartungsvertrag aber für kleinere Firmen sehr kostspielig.

Mittlerweile aber haben die Informations-Technologie-Dienstleister Ihre Service- und Wartungsleistungen den Anforderungen der verschiedenen Unternehmen angepasst und sich auch auf die Bedürfnisse von kleineren sowie mittelständischen Unternehmen eingestellt. Von einzelnen Modulen bis hin zu umfänglichen IT-Dienstleistungen stehen auch den kleineren Unternehmen Betreuungs- und Wartungsdienstleistungen zur Pflege, Verwaltung, Speicherung und Sicherung ihrer Datenbestände zur Verfügung.

Damit können sich kleinere und mittelständische Unternehmen vollständig auf den von ihnen beauftragten Dienstleister für das Management ihrer Daten und deren Pflege verlassen, ohne Angst vor einem Datenverlust zu haben.

Managed Backup als ein wichtiger Bereich eines Managed Service

Managed Backup - mehr als nur Datensicherung

Managed Backup – mehr als nur Datensicherung

Die regelmäßige Backup-Sicherung der Daten wird nach einem bestimmten Rhythmus, zumeist täglich, automatisch von dem beauftragten Dienstleister für die Informationstechnologie eines Unternehmens übernommen. Dadurch brauchen sich die Unternehmen nicht um das Erstellen der Datensicherung  kümmern und haben die Sicherheit stets auf ihre aktualisierten Daten zugreifen zu können.

Der Vorteil liegt auch darin, dass beispielsweise keine Fehler im Unternehmen durch das Zugreifen auf veraltete Datenbestände, durch die Verwendung unterschiedlich alter Datenbestände sowie ähnliche Probleme auftreten können. Zu den Aufgaben, die der Dienstleister für den Auftraggeber übernimmt, gehören beispielsweise

  • die zur Verfügungstellung von ausreichendem Speicherplatz für die Backups der Unternehmens- oder Kundendaten,
  • die zuverlässige tägliche Sicherung der Daten sowie
  • eine mindestens einmal pro Jahr durchgeführte Rücksicherung, das sogenannte Restore mit einer entsprechenden Dokumentation.

Die Daten werden in der Regel als ein sogenanntes Online-Backup gesichert. Mithilfe der in der Regel vorhandenen Internetleitung  werden die Daten direkt auf den Server des jeweiligen Rechenzentrums übertragen und dort als tägliches Backup abgelegt. Die Übertragung der Daten läuft dabei folgendermaßen ab:

  • zunächst werden die entsprechenden Daten beim Kunden auf dem Rechner oder dem Netzwerk identifiziert, das bedeutet: die entsprechenden zu sichernden Daten werden aufgrund verschiedener Kriterien, wie beispielsweise Dateinamen und Endungen aus den Datenbeständen des Kunden automatisch herausgesucht,
  • anschließend werden diese Datenbestände komprimiert – das bedeutet, sie werden in Datenpakete gepackt und in ihrem Datenvolumen verkleinert, um dann
  • mit einer sicheren Verschlüsselung versehen über eine sichere Internetleitung vom Kunden in das jeweilige Rechenzentrum gesendet und letztendlich dort gespeichert zu werden.

Weitere mögliche Dienstleistungen von Managed Services

Neben dem Managed Backup Service sind weitere mögliche Dienstleistungen von Managed Services beispielsweise:

  • Hosting Services,
  • Betreuung von Servern sowie der Infrastruktur von Netzwerken,
  • Betreuung von Einzelgeräten, wie PCs und Notebooks,
  • PC-Sicherheit oder Netzwerksicherheit und Firewalls,
  • Voice over IP bzw. Internettelefonie, Telefonieren über PC-Netzwerke,
  • VPN oder Virtuelles privates Netzwerk, wie beispielsweise die Erstellung einer manipulations- und abhörsicheren Gesprächssituation zwischen VPN-Teilnehmern mithilfe eines VPN-Protokolls und einer Verschlüsselung;
  • SSL-VPN – ermöglicht den Fernzugriff auf EDV-gestützte Ressourcen des Unternehmens, zum Beispiel für eine gemeinsame Bearbeitung und Ähnliches, mithilfe einer sicheren Verschlüsselung,
  • und weitere Fernwartungsarbeiten.

Verschiedene Bezahlmodelle für den Service der IT-Dienstleister

In den häufigsten Fällen werden für diese IT-Dienstleistungen Verträge auf einer monatlichen Basis mit regelmäßigen und fest vereinbarten Zahlungsbeiträgen abgeschlossen. Möglich sind aber auch die Erhebung von Gebühren für die beanspruchte Zeit und jeweilige Leistung oder Zahlungsmodelle, die den Service für einzelne Geräte, Netzwerke, Server oder Ähnliches anbieten. Die Dienstleister können ihren Service durch die hauptsächliche Betreuung, Wartung und Abwicklung über das Internet relativ kostengünstig anbieten.

Kostenintensive Anfahrten und Dienstleistungen bei dem jeweiligen Kunden vor Ort können so vermieden werden. Dabei ist die Beratungs- und Serviceleistung oder Qualität der Dienstleistung durch die „Fernwartung“ über das Internet nicht weniger hochwertig, als der Service vor Ort.

Dieser Managed Service kann für die Unternehmen dann eine große Zeit- und Kostenersparnis bedeuten, wie beispielsweise die freigesetzte Zeit besser für die unternehmenseigenen Aufgaben nutzen, das Personal mit anderen Tätigkeiten beauftragen oder auch einsparen zu können und Ähnliches. Da die Daten oftmals auch auf externen Servern in Rechenzentren ausgelagert werden, können zusätzliche Kosten für die Anschaffung von Terminals, Festplatten, Servern sowie für den Platz zum Aufstellen der Geräte und Weiteres vermieden werden.

Wenn Sie mehr über Managed Backup wissen möchten, so beraten wir Sie gerne. Wir freuen uns auf ihren Kontakt.

 

Chrome stuft Symantec Zertifikate herab

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Was ist eigentlich ein Browser?

Chrome (Google) stuft Symantec Zertifikate herab

Google tadelt Symantecs Vertrauenswürdigkeit |  Symantec Zertifikate im Chrome Browser herabgestuft

Der Streit zwischen Symantec als Zertifizierungsstelle und Google geht in eine neue Runde. Im Konkreten heißt das, dass zum Beispiel bei Thawte und Geotrust Zertifikate fortan nur noch mit der Bezeichnung sicher und nicht mehr mit dem Namen des Zertifikatsinhabers gezeigt werden.

Für Firmeninhaber ist die Herabstufung des gekauften SSL Zertifikats besonders ärgerlich, wenn sie bereits einige hundert Euro in die Zertifizierung investiert und so für die vertrauenswürdige Darstellung gesorgt haben. Symantecs Statement zur Herabstufung und später geplanten Annullierung der Zertifikate ist: verantwortungslos.

Wie handelt man als Zertifikatsinhaber?

Die erste Etappe der Herabstufung bezieht sich auf Google Chrome. Google erwähnt drastische Schritte, sodass es nicht bei der alleinigen Herabstufung bleiben wird. Vielmehr sollen aktuell als vertrauenswürdig gekennzeichnete Seiten mit SSL-Zertifikat zukünftig als nicht vertrauenswürdig eingestuft und im System annulliert werden. Rund 30.000 der ausgestellte Zertifikate entsprechen nicht den Richtlinien, so Google. Den Zertifikaten wird der EV Status entzogen, wodurch in der Adressleiste keine ausführlichen Informationen zum Inhaber der Domain ersichtlich sind. Websitebesucher nutzen die Informationen zur Kenntnisnahme, dass es sich um eine legitime Website und nicht um die Umleitung auf eine unsichere Domain handelt.

Die Herabstufung mit minderer Vertrauenswürdigkeit soll ein Jahr lang andauern, ehe weitere Schritte folgen und bis zur Annullierung der Seiten führen sollen. Der im Jahr 2015 aufkeimende Streit zwischen Symantecs Management und Google ist schwelend und wird auch in den kommenden Jahren kaum zur Ruhe kommen. Weltweit basieren über 40% aller Zertifikate auf Ausstellungen Symantecs, was enorme Auswirkungen für Zertifikatsinhaber und Internetnutzer haben wird. Doch kann aktuell keine Empfehlung zur Handlung gegeben werden, wenn alternative Zertifikate ausgeschlossen sind und Unternehmer kein zusätzliches Budget in die Hand nehmen möchten.

Vertrauensabbau soll zum Umdenken anhalten

Auf lange Sicht sollten Symantecs Zertifikate als unsicher eingestuft und nicht nur vom Browser, sondern auch vom User als nicht vertrauenswürdig betrachtet werden. Wenn Google den Zertifikaten misstraut, könnte dies für die vollständige Unerreichbarkeit der Websites sprechen. Würde die Vertrauenswürdigkeit über Nacht verändert, wäre ein Super-GAU mit enormen wirtschaftlichen Folgen unaufhaltsam.

Daher hat Google angekündigt, dass die Vertrauensspanne in ein Zertifikat des Streitpartners immer kürzer werden soll. Es ist die Rede davon, das sich der Zeitraum bei allen neuen Chromes-Versionen verringern soll. Anfänglich spricht man von 33 Monaten, in der Nachfolger-Version des Browsers sollen es nur noch neun Monate sein.

Für Zertifikatsinhaber und Websitebetreiber bleibt laut Google ausreichend Zeit, ihr Zertifikate gegen revalidierte Versionen zu tauschen und so für eine vertrauenswürdige Präsenz im Web zu sorgen.

Wenn zwei Internet-Riesen sich streiten

Wenn es zwischen zwei Internet-Giganten zu einem Streit kommt, zieht dieser schwere Folgen nach sich. So im Falle Google und Symantecs falschen Zertifikaten, die in 2015 erstmalig auffielen. Google forderte die CA auf, ihr Certificate-Transparency-Modell zu unterstützen. Eine Reaktion der Zertifizierungsstelle blieb aus. So kam es zur Androhung der Herabstufung, die nun offenbar im Jahr 2017 durchgesetzt wird. Anfang des Jahres gab es erneute Probleme mit Zertifikaten der CA, wodurch sich Google zur Handlung gezwungen und in der Aufgabe sieht, die Vertrauenswürdigkeit der Zertifizierungsstelle so zu präsentieren, wie sie sich durch falsche Zertifikate gezeigt hat.

Für Kunden, die über die astiga GmbH ihr Zertifikat erworben haben, besteht keine Gefahr: Wir beraten Sie gerne wie Sie weiterhin sicher das https-Protokoll für Ihre Website bzw. ihre Domain nutzen können.

 

So merken Sie sich problemlos Ihre Passwörter

Passwörter erstellen

Jeden Tag ein neues Passwort? Kein Problem! Ein Passwort, dass aus mehreren Buchstaben und Sonderzeichen und Zahlen besteht, das Sie sich schnell merken können? Auch kein Problem! Heute stellen wir Ihnen eine einfache und dennoch wirksame Technik vor, mit der Sie jedes auch noch so schwierige Passwort merken können. Und das fast spielend einfach.

Regeln und Tipps für sichere Passwörter

Wer sich schon mal mit dem Problem sicherer Passwörter beschäftigt hat, weiss, dass Passwörter wie „123456“  genau so viel Schutz bieten, wie ein Blatt Papier über dem Kopf bei starkem Regen. Nur ein anspruchsvolles Passwort kann die Sicherheit Ihrer Daten ermöglichen. Als sicher gelten Passwörter, die

  • mindestens 8 bis 20 Zeichen lang sind
  • für jeden Zweck neu erstellt werden
  • auf gar keinen Fall einen Namen oder ein Wort enthalten, das im Lexikon gefunden werden kann
  • mit Sonderzeichen, Großbuchstaben und Zahlen angereichert sind.

Maximal sollte ein Passwort nie länger als 30-60 Tage im Einsatz sein. Danach sollte man dieses Passwort durch ein anderes ersetzen. Dabei brauchen wir je ein Passwort für unser mindestens ein Mail-Account, Facebook-Login, Instagram-Profil, uvm. Sie alle zu merken wäre ganz schön anstrengend, wenn da nicht diese kluge Technik gäbe.

Passwort merken: So geht’s problemlos für alle Ihre Passwörter

  • Im ersten Schritt denken wir uns einen Hilfssatz aus, das wir uns leicht merken können  Bsp.: „Ich gehe ein mal pro Woche ins Fitnessstudio“  Jetzt nehmen wir die ersten Buchstaben so wie sie sind und bauen daraus diese Buchstabenfolge: IgempWiF. Diese Reihenfolge ist der Hauptbestandteil des neuen Passworts.
  • Im zweiten Schritt definieren wir die Verwendungszwecke: Wir brauchen also ein Passwort für Facebook, eins für die Mails und noch eins für Instagram
  • Im dritten Schritt stellen wir unsere Passwörter zusammen. Dafür nehmen wir die erste und die letzte Buchstabe des Systems. Bei Facebook ist es ein „F“ am Anfang und ein „k“ am Ende. Außerdem notieren wir die Anzahl der Zeichen und Ziffern des Wortes. Daraus wird nachher unser Prefix – also die Vor-Silbe des Passwortes.
  • So bekommen wir folgende Prefixe:
SystemLängeKurzform
Googlemail9Gl9
Instagram9Im9
Facebook8Fk8

 

Diese Prefixe müssen wir nur noch mit unterem Hauptwort IgempWiF kombinieren und schon bekommen wir folgende Ergebnisse:

 

SystemKurzformNeues Passwort
GooglemailGl9Gl9IgempWiF
InstagramIm9Im9IgempWiF
FacebookFk8Fk8 IgempWiF

Dank dieser Methode können Sie sich problemlos jeden Monat ein neues Passwort erstellen lassen, ohne Gefahr es gleich zu vergessen.

 

Für Fortgeschrittene gibt es eine andere Methode: Man nimmt bei der Kurzform nicht den ersten oder letzten Buchstaben sondern den vorletzten und addiert bei der Anzahl der Zeichen eine oder zwei Stellen dazu.

 

Beispiel: statt Gl9 für Outlook -> oi11 (zweiter Buchstabe, vorletztes Buchstabe und Anzahl Zeichen +2)

 

Oder Sie hängen noch eine Zeichenfolge an das bereits erstellte Passwort und verlängern somit Ihr Passwort.

 

Beispiel: Zum Hauptsatz “Ich gehe ein mal pro Woche ins Fitnessstudio“ fügen wir hinzu: „Zumindest träume ich davon“. Jetzt nehmen wir wieder die ersten Buchstaben und fügen noch ein Sonderzeichen dazu. Als Ergebnis bekommen wir folgendes Passwort: IgempWiF/Ztid . Auf diese Weise generieren wir ein längeres Passwort.

 

Darauf kommt es bei der Datensicherung an

Kundendaten, Adresslisten, Mitarbeiterinformationen und wichtige Geschäftsdaten – Unternehmen müssen heutzutage viele Daten digital sammeln und verwalten. Da steht die Sicherheit und vor allem die Datensicherung an der ersten Stelle. Doch in der Praxis sieht es oft anders aus. Manche Unternehmen sammeln zwar viele Daten, sichern sie aber nicht regelmäßig. Dieses fahrlässige Handeln kann viel Schaden anrichten.

Denn kaputte Hardware kann man wieder beschaffen und ein Büro kann man nach dem Brand oder Wasserschaden wieder renovieren. Was man aber nicht wiederherstellen kann, sind nicht ordentlich gesicherte Daten. Sind sie einmal futsch –  niemand kann von Geisterhand zaubern.

Doch was heißt es, Daten ordentlich zu sichern? Mit unserem Ratgeber sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Vorausgesetzt natürlich, Sie befolgen alle diese Schritte:

  1. Regelmäßige Backups

Ganz egal ob es sich um ein Büro eines Freiberuflers oder das Netzwerk einer großen Firma handelt, ein funktionierendes Backup-Konzept muss her! Backups müssen regelmäßig, am besten täglich erstellt werden. Nutzen Sie dafür z.B. Ihre Mittagspause, wenn Sie Ihren eigenen PC oder Ihr Laptop sichern wollen. Wenn Sie aber das Backup für Ihren Server erstellen wollen, dann sind Nachstunden optimal. Da arbeitet niemand und der Server, der mit 24 Stunden am Tag und 7 Tage pro Woche immer Höchstarbeit leistet, ist weniger belastet.

2. Datensicherung sollte automatisch laufen

Eine gut funktionierende Datensicherung muss immer möglichst automatisiert ohne menschliches Eingreifen vollständig  und sicher funktionieren. Dafür kann man die Datensicherung einmal einrichten und danach läuft sie vollkommen automatisch nach Zeitplan. Vollständig automatisch heißt aber nicht ohne Kontrolle. Sie sollten Ihre Datensicherung auf jeden Fall regelmäßig von Ihrem IT-Dienstleister prüfen lassen.

3. Software statt eigenen Skripten

Nutzen Sie immer eine erprobte Software und verzichten Sie auf selbst erstellte Skripte oder hausgemachte Software. Datensicherung ist ein hoch sensibler Bereich und man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass man mit guten Produkten arbeitet.

4. Auf die Qualität von Backup-Software achten

Wenn Sie gute Software für Ihre Datensicherung nutzen, dann können Sie viel Platz sparen. Sowohl beim Komprimieren der zu sichernden Dateien als auch bei der Übertragung in ein Rechenzentrum.

Ein weiterer Vorteil von guter Software ist die Deduplizierung. Darunter wird eine Technik  verstanden, mit deren Hilfe redundante Daten identifiziert und eliminiert werden, noch bevor sie auf einem nichtflüchtigen Datenspeicher gespeichert werden.

5. Dateien verschlüsseln

Achten Sie bei der Wahl von Software darauf, wie gut sie Dateien verschlüsseln kann. Gerade bei sensiblen Daten spielt Verschlüsselung eine große Rolle oder auch dann, wenn Unternehmen per Gesetz zu zusätzlichen Schutz-Maßnahmen gezwungen werden. Besonders wenn man zu Cloud-Lösungen für die Datenspeicherung greift, sind Verschlüsselungsmaßnahmen sinnvoll – sollten die Daten in Hände Dritter landen, sind sie unbrauchbar.

6. Nie alle Eier in einem Korb aufbewahren

Wirklich wichtig ist Folgendes: Die Sicherungen der Dateien müssen an einem anderen geografischen Ort gelagert oder gespeichert werden als die Quell-Daten. Sollten im Fall von Brand, Wasserschaden oder Diebstahl die Original-Dateien zerstört oder verloren gehen, bleiben die Dateien dank Sicherung an einem anderen Ort unbeschädigt.

7. Rücksicherung testen

Ist die Datensicherung gestern erfolgreich verlaufen? Haben Sie schon mal überprüft, ob sich die Daten aus Ihrem Backup wirklich wiederherstellen lassen? Bei der Einführung und anschließend in regelmäßigen Abständen muss die Rücksicherung geprüft werden. Dabei wird entweder ein Teil oder alle Dateien zurück gespielt. Nur so kann man wirklich feststellen, ob die Daten brauchbar sind.

Nutzen Sie dazu eine IT-Monitoring Software. So können Sie herausfinden, ob die Dateien wirklich gesichert wurden und ob das technisch einwandfrei gelaufen ist und werden genau wissen, wie lange so eine Rücksicherung im Katastrophenfall dauern würde. Darüber sollte man sich auf jeden Fall im Klaren sein, damit man besser einschätzen kann, wie lange man im Zweifel ohne Daten auskommen müsste.

Fazit: Wer auf die Datensicherung verzichtet, der spielt wahrhaftig mit dem Feuer. Trotz sicherer Hardware  ist man nie absolut sicher, dass seine Daten immer da bleiben, wo sie hingehören. Ob Feuer, Wasser oder ausgeklügelte Hacker-Attacken, man läuft oft die Gefahr, seine wichtigen Daten zu verlieren. Daten, von denen sogar die Existenz eines Unternehmens abhängig sein können. Deshalb ist eine ordentliche Datensicherung absolut empfehlenswert, da man mit wenig Aufwand wirklich mehr Sicherheit erreicht. Einmal eingerichtet und getestet sorgt eine gute Datensicherung für Sicherheit beim Inhaber / GF und meistens auch für einen besseren Nachtschlaf – weniger Sorgen inklusive.

 

In 7 Schritten zur funktionierenden Datensicherung

Jedes Unternehmen brauche eine Datensicherung

Mein Haus, mein Auto – aber wer sichert eigentlich Ihre Daten?

Jedes Unternehmen braucht eine Datensicherung

Jedes Unternehmen braucht eine Datensicherung

Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich, dass ein Auto oder das eigene Haus gegen einen Schaden wie Feuer oder Diebstahl versichert ist. Schließlich sind wir auf ein Dach über dem Kopf und meist auch auf das Auto angewiesen. Doch was tun Sie, wenn Ihre wichtigsten Daten und Dokumente Ihres Unternehmens aufgrund eines Defekts oder Unfalls verloren gehen und nicht wieder hergestellt werden können?

Für die allermeisten Menschen sind elementare Schäden ein Albtraum. Egal ob Feuer, Einbruch oder Unfall. Man ist meist schon ausreichend „bedient“, den eigentlichen Schaden regulieren zu lassen.

Die IT-Spezialisten des IT-Dienstleisters astiga GmbH werden im Rahmen der Support-Tätigkeiten immer wieder mit der Frage konfrontiert: „Können Sie meine Daten retten oder zumindest die wichtigsten Dateien wieder herstellen?“.

Die Gründe für den Verlust sind sehr vielfältig:

  • Der Befall von Viren, Würmern oder Trojanern auf PCs und Notebooks führt nicht selten zu unfreiwillig gelöschten Daten. D.h. zur eigentlichen Säuberung des Computers kommt oft auch noch der Verlust von Dateien hinzu.
  • Bei elementaren Schäden wie Feuer, Wasser oder Vandalismus werden oft auch für die Firma kritische elektronisch Unterlagen (etwa Arbeitsverträge, Kundenliste oder andere wichtige Dokumente) vernichtet.
  • Der Mensch ist meist die eigentliche Fehlerquelle: Zu 80% ist es menschliches Versagen in Form von unabsichtlich gelöschten Dateien der Grund für Datenrettungen.
  • Laut einer Studie des Anbieters EMC hatten 20% von 250 befragten Unternehmen einmal pro Jahr mit Datenverlusten zu kämpfen.

Datensicherung – Besser vorsorgen

Während Computer- und Server-Hardware meist kurzfristig neu beschafft werden oder im Rahmen von Wartungsverträgen repariert werden kann, so können verlorene Dateien nicht ohne weiteres wieder hergestellt werden.

Hier gilt: Jedes Unternehmen hat Sorge dafür zutragen, dass die für den Geschäftsbetrieb notwendigen Daten wie Kunden-Listen, Rechnungen oder Produkt-Informationen regelmäßig so gesichert werden, dass Sie jederzeit in angemessener Frist wieder hergestellt werden können.

Zu diesem Zweck haben die IT-Experten der astiga GmbH eine Checkliste erstellt: In 7 einfachen Schritten zur funktionierenden Datensicherung.

In 7 Schritten zur perfekten Datensicherung

Ein gut funktionierendes Backup-System für Ihren Server ist für jedes Unternehmen Pflicht. Erfahren Sie, wie Sie in 7 einfachen Schritten eine perfekte Datensicherung einrichten und wieder ruhig schlafen können.


Prüfen Sie doch gleich einmal nach, ob Ihre Datensicherung einwandfrei funktioniert und wann Sie Ihr IT-Dienstleister Ihre Daten-Backups zuletzt geprüft hat.

Oder lassen Sie sich von den IT-Profis einmal unverbindlich beraten. Damit Sie in Ruhe Ihren Feierabend genießen können und Ihr Chef wieder einen ruhigen Nachtschlaf findet.

+49-(0)711-4889020.