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Absender Amazon, Paypal, Paylife? Die bekanntesten Spam-Mails mit Viren-Gefahr

Spam-Mails gibt es nicht erst seit gestern, jedoch werden die Versender immer kreativer. Spam bedeutet nicht zwangsläufig, dass es sich um einen mit E-Mail verschickten Virus handelt, sondern es handelt sich dabei um Nachrichten, die dem Empfänger unaufgefordert zugesendet werden. Es gibt sogenannte „Spammer“, also Spam-Versender, die arglos ihre Produkte verkaufen möchten und dies mit dem blinden Versand von E-Mails versuchen. Diese sind jedoch eine Minderheit. Die meisten Spam-Mails sind entweder mit einem Spam-Virus infiziert oder fordern dazu auf, persönliche Daten  rauszurücken oder dubiose Links anzuklicken. Sie als User können sich davor schützen, indem Sie sich regelmäßig informieren und Spam-Filter installieren.

Die bekanntesten Spam-Mails

Es gibt Spammer, die immer wieder mit dem gleichen Vorgehen versuchen, dem Nutzer persönliche Daten abzugreifen. Ein Vorteil für den User, weil dieser in vielen Fällen schon alarmiert ist und ahnt, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt. Die bekanntesten Spam-Mails hier im Überblick:

  • Häufig sind (angebliche) Mails von PayLife im Umlauf, die behaupten, die Kreditkarte sei gesperrt. Der Inhaber soll sich per Onlineformular melden und persönliche Daten angeben. Dies ist ein sehr eindeutiger Versuch von Phishing, um an die Kreditkartendaten heranzukommen.
  • Ähnliches passiert bei Spam-Mails von den angeblichen Absendern Paypal und Amazon. E-Mails mit so bekannten Absenderadressen täuschen gelegentlich im ersten Moment – auch erfahrene Nutzer, die in der Regel vorsichtig agieren. Vor allem weckt eine solche E-Mail Aufmerksamkeit, wenn es um eine angeblich offene Rechnung geht. Falls es sich um den angeblichen Absender Amazon handelt, wissen Sie in der Regel, ob Sie eine Bestellung bereits bezahlt haben oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, kontrollieren Sie am besten die letzte Rechnung direkt auf der originalen Amazon-Webseite. Aber Achtung: Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link in der E-Mail. Es handelt sich meist um nachgebaute Seiten, die den originalen sehr ähneln. Das gleiche gilt für Paylife, Paypal und Co. Bei Unklarheiten nehmen Sie am besten direkt mit der Firma Kontakt auf.
  • Billig aufgemachte Werbe-E-Mails versenden gelegentlich Viren als Anhang! Meist handelt es sich bei den Mails um Werbung für Abnehmeprodukte, Glücksspiele, Potenzmittel und Versicherungsprodukte.
  • Ein anderes Thema von potenziell virenverseuchten Spam-Mails sind oft angebliche Flirt- oder Kontaktbörsen. Solche Emails sollten Sie unbedingt löschen.
  • Andere Absender von Spam-E-Mails behaupten, Sie wohnten im Ausland und müssen Geld nach Deutschland schicken und bräuchten hierfür Hilfe.
  • Eine heimtückische Spam-Masche sind gefälschte Bewerbungen, die per E-Mail an Unternehmen gesendet werden. Im ersten Moment fällt nicht auf, dass es sich um eine Spam-E-Mail handelt, außer, das Bewerbungsschreiben strotzt nur so vor Fehlern und wirkt bereits eigenartig. Firmenmitarbeitern sei hier geraten, jede einzelne E-Mail durch einen Virenscanner zu schicken, da Bewerbungen ja häufig Anlagen in Form von Word-Dokumenten oder PDF-Dateien haben. Sind diese jedoch mit Viren infiziert hat man diese schnell ins Firmennetzwerk eingeschleust wo sie sich weiterverbreiten können. Es macht ferner Sinn, die Mails auf einem Computer zu öffnen, der keine sensiblen Daten beinhaltet, um sich vor Spyware zu schützen.

So schützen Sie sich vor einem Spam-Virus

Bild von Lupe, die Dokument vergrößert

2015 wurden alleine in Deutschland rund 50.000 Spam-Mails am Tag geöffnet. Viele davon gelangten sicherlich direkt ins reguläre Postfach. Pro Tag schaffen es bei Web.de und GMX in etwa 0,05 Prozent Spam-Virus E-Mails durch den Filter.

Vorsicht beim Umgang mit E-Mails ist der allerbeste Schutz! Bevor Sie E-Mails unbekannter Absender öffnen oder eine Datei womöglich samt Spam-Virus herunterladen, versichern Sie sich, dass es sich um eine seriöse E-Mail handelt. Alles anderen kann getrost in den SPAM-Ordner im E-Mail-Programm verschoben und/oder gelöscht werden. Ferner gibt es die Möglichkeit, einen Spamfilter zu installieren. Dieser agiert wie ein Virenscanner, der all Ihre eingehenden E-Mails nach einem Spam-Virus durchstöbert. Viele Mailanbieter sind bereits mit einem Spam Blocker ausgestattet, sodass der eine oder andere Spam-Virus nicht zu Ihnen durchdringt. Dennoch schaffen es gerade die neuen Spam-E-Mails immer wieder im Posteingang zu landen.

Ein regulärer Virenschutz durch eine Antiviren-Software ist natürlich für jeden Computer oder jeden Laptop wichtig. Dabei kann es sich um ein kostenloses Virenschutz-Programm oder (gerade bei Unternehmen zu empfehlen) um ein kostenpflichtiges, aber immer aktuelles und ohne Werbeanzeigen ausgestattetes Programm handeln. Zum Teil beinhalten diese Virenscanner auch eine Schutzfunktion fürs Email-Postfach und können per E-Mail gelieferte Viren wieder vom System entfernen. Informieren Sie sich dazu auch auf den Homepages der jeweiligen Antivirensoftware.

Ein Tipp zum Schluss: vermeiden Sie es unbedingt, Ihre reguläre E-Mail Adresse bei Gewinnspielen oder bei Internet-Apps anzugeben. Sie können nie sicher sein, ob diese Daten nicht an Spammer verkauft werden. Legen Sie sich für solche Zwecke eine kostenlose Email-Adresse bei einem der zahlreichen Anbieter an und verwenden Sie für seriöse, private und/oder geschäftliche Angelegenheiten eine andere Email-Adresse. Geben Sie letztere nur vertrauten Menschen oder Geschäftspartnern heraus. So lässt sich die Flut an Spam enorm eingrenzen.

Unser Fazit zum Thema Spam-Virus

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Sind Sie unsicher beim Inhalt einer E-Mail eines vermeintlich bekannten Absenders wie Amazon, wenden Sie sich direkt an diesen Absender, in dem Sie die „originale Emailadresse“ verwenden oder auf der richtigen Webseite nach den Kontaktdaten sehen. Auch das Überprüfen der E-Mail-Adresse des Absenders kann manchmal schon Aufschluss darüber geben, ob die E-Mail von einer nicht vertrauenswürdigen Adresse kommt.

Bild von Handydisplay mit Whatsapp

So schützen Sie sich vor einem „Whatsapp Virus“

Whatsapp ist eine beliebte Smartphone App, die die Kommunikation mit Freunden und Bekannten erleichtert. Viele schreiben in der heutigen Zeit keine SMS mehr, sondern versenden ausschließlich Whatsapp Nachrichten. Der Grund dafür: es ist einfach günstiger. Außerdem lassen sich einfach und schnell Videos, Bilder oder Links an Freunde oder ganze Gruppen auf einmal verschicken. Die App benötigt eine Internetverbindung und dank zahlreicher kostengünstiger Flatrate-Tarife fallen die versendeten Nachrichten kaum ins Gewicht.

Im Urlaub lässt sich die App per WLAN beispielsweise via Hotel-Internetleitung verbinden und der Kommunikation steht nichts mehr im Wege. Neben schriftlichen Nachrichten lassen sich auch Dateien versenden und User können direkt über Whatsapp telefonieren. Dies ist im Ausland besonders praktisch. Falls das Hotel beispielsweise gratis WLAN anbietet, ist der Anruf nachhause kostenlos. Whatsapp steht in den zahlreichen Appstores zum Download bereit. Doch wo es viele Nutzer gibt, sind meistens auch Betrüger nicht weit: deshalb gilt es ein paar Punkte bei der Nutzung durch Whatsapp zu berücksichtigen, die einen zum Beispiel vor einem Whatsapp Virus schützen können.

Vor- und Nachteile von Whatsapp

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es fallen nur die Internetgebühren an und es lassen sich viele Nachrichten an individuelle Gruppen oder Einzelnutzer versenden.

Der Nachteil: Sie wissen leider nicht, wie sicher die Nachrichtenübermittlung wirklich ist. Jede App dieser Art birgt ein gewisses Risiko. Vermeiden Sie es deshalb beispielsweise, Kreditkartendaten per Whatsapp-Nachricht zu verschicken, um eine etwaige Gefahr durch Ausspionieren abzuwenden. Aufpassen sollten Sie ferner, wenn Sie große Dateien verschicken. Videos und hochauflösende Bilder produzieren ein großes Datenvolumen und können mit der Zeit auch die Speicherkarte oder den internen Speicher des Smartphones und damit dessen Leistungsfähigkeit belasten.

Achtung: Whatsapp Virus durch Spam-Nachrichten im Umlauf

Auch der berühmte Nachrichtendienst Whatsapp ist leider nicht vor Angriffen gewappnet. Betrüger schicken den Usern beispielsweise Informationen (in Form von Spam-Nachrichten) darüber, dass eine neue Programm-Version von Whatsapp zum Download verfügbar ist. Laut ihrer Nachricht kann derjenige, der diese nicht installiert, Whatsapp nicht mehr benutzen. Falls Sie sich unsicher sind, ob es sich um eine Spam-Meldung handelt, die einen Whatsapp Virus zur Folge haben kann oder um eine „echte“ Installations-Aufforderung seitens der Firma Whatsapp, gehen Sie direkt in den Appstore, prüfen Sie die Version und laden Sie sich dort gegebenenfalls die aktuellste Version herunter.

Zurzeit kursiert ein Whatsapp-Virus, der sich „WhatsApp Gold“ nennt. User, die diese „Premium-Version“ downloaden, erhalten angeblich exklusive Funktionen. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Abo-Falle oder um ein kostenpflichtiges Gewinnspiel. Auch Malware verbreitet sich über ähnliche Whatsapp-Messages schnell über alle Kontakte.
Kettennachrichten anderer bekannter Whatsapp-Kontakte sind also potenziell gefährlich. Diese könnten einen Whatsapp Virus enthalten, der dann von Kontakt zu Kontakt weitergeleitet wird. Im schlimmsten Falle installiert sich eine Malware auf dem Smartphone und hat Zugriff auf all Ihre gespeicherten Daten. Deshalb ist es wichtig, Kettenbriefe mit Installationsaufforderungen oder mit zweifelhaftem Inhalt niemals weiterzuleiten und den Absender davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich eventuell um einen Whatsapp Virus handelt.

So schützen Sie sich vor Gefahren

  • Bild von Frau mit Smartphone

    Wie erwähnt sind die angekündigten Updates eine besonders gemeine Falle und kommen bei Smartphones immer wieder vor. Sollten Sie eine derartige „echte“ Aufforderung von Whatsapp Inc. zu einem App-Update erhalten, ist dieses Update auch im Google Play Store oder im anderen App Store vorhanden. Installieren Sie nur jene Anwendungen, die in den Stores vorhanden sind, um auf Nummer sicher zu gehen.

  • Bei Abo-Angeboten sollten Sie vorsichtig sein, hinter ihnen verstecken sich häufig sogenannte Abofallen. Bei diesen Angeboten wird direkt mit Ihrem Mobilfunkanbieter abgerechnet, was im Zweifelsfall teuer werden kann.
  • Als Android Nutzer installieren Sie sich am Besten zur Sicherheit einen Smartphone-Virenschutz. 360 Security beispielsweise ist kostenlos und leicht zu bedienen. Achten Sie ferner darauf, dass sich immer die aktuelle Android-Version auf Ihren Smartphone befindet. Diese schützt vor Sicherheitslücken und sorgt für besseren Schutz im Allgemeinen. Eine gute Nachricht gibt es für iPhone Besitzer: Sie benötigen eigentlich keinen besonderen Virenschutz, weil sich auf dem iPhone nichts von alleine installiert. Nur wenn Sie selbst eine Installation starten und Daten gewollt herunterladen, kann ein Virus auf Ihr iPhone gelangen.

Unser Fazit zur Gefahr durch einen Whatsapp Virus

Whatsapp ist eine tolle Sache, die auf der ganzen Welt Millionen von Nutzern begeistert. Die Gefahren eines Whatsapp Virus sind zum Glück nicht sehr groß, wenn Sie sich an die oben genannten Tipps und Hinweise halten und – wie beim Thema Schutz vor Viren ganz allgemein – geht die größte Gefahr immer vom Nutzer selbst aus, wenn er sich beim Surfen unvorsichtig verhält. Deshalb ist es am Wichtigsten die Augen beim Chatten offen zu halten und genau zu kontrollieren, woher Installations- oder andere Download-Dateien kommen, bevor Sie etwas auf Ihr Smartphone herunterladen oder öffnen.

 

Unser Tipp: Auch für das beruflich genutzte Smartphone sollten Sie einen lizenzierten Virenschutz verwenden. Eine Auswahl von Antivirus-Software und Lösungen finden Sie im Webshop der astiga GmbH.

 

bild smartphone virus android

Optimaler Virenschutz fürs Android Smartphone

Viren-Software, die einen hohen oder zumindest bösartigen Schaden anrichten kann, ist längst nicht mehr nur ein Thema für Desktop-Betriebssysteme. Auch für Smartphones, beispielsweise mit dem Android Betriebssystem, ist Schutz vor Viren längst ein Thema, denn sie bieten vermehrt Angriffsflächen für Malware und andere Bedrohungen aus dem Internet. Diese können echte Probleme bereiten, etwa wenn sie private Daten abfangen oder aber die volle Kontrolle über das Handy erlangen. Umsicht beim Download, aber auch die Installation von Virenschutzprogrammen hilft, einen Virus beim Android Smartphone zu verhindern.

Die Gefahren für das Smartphone sind vielschichtig

Ist ein Virus auf dem Handy angelangt, können ähnliche Gefahren wie bei einem Computer entstehen. Schädlinge können persönliche Daten ausspionieren und Identitäten oder aber auch Passwörter ausfindig machen und unbemerkt an die Hersteller des Virus weiterleiten. Im Einzelfall kann es auch vorkommen, dass der Handy-Virus die Kontrolle über das Smartphone übernimmt. Besonders empfindlich sind die Telefon- und SMS-Funktionen, aber auch Funktionen zur Satellitennavigation. Sehr ärgerlich und manchmal sogar kostenintensiv kann es dann sein, wenn Schädlinge auf dem Smartphone auftauchen, die im Hintergrund kostenpflichtige SMS versenden oder den individuellen Standort des Smartphone per GPS durchgeben.

Optimalen Schutz für das Smartphone aufbauen

Handy-Viren sind also nicht nur unangenehm, sondern können auch teuer werden. Wer sich jetzt fragt, wie er sein Smartphone am besten schützen kann, dem können unterschiedliche Antivirenprogramme empfohlen werden. Diese müssen natürlich regelmäßig aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden, um einer Infektion mit dem Virus vorzubeugen. Zusätzlich ist es ratsam, in gleichbleibenden Abständen eine Datensicherung auf dem Smartphone durch zu führen.

Wer Bedenken hat, dass sein Handy bereits von einem Virus befallen ist, kann einfach den Scan-Vorgang des Anti-Virenprogramms starten. Zeigt dieser kein Ergebnis, verhält sich das Smartphone aber dennoch bei unterschiedlichen Aktivitäten eigenartig, ist es ein probates Mittel, es einfach auf die Werkseinstellungen zurück zu setzen. Damit werden alle eventuell darauf befindlichen Schädlinge effektiv entfernt. Das Backup dient dann dazu, das infizierte Gerät wieder in den Normalzustand mit den zuvor vorhandenen Daten zu versetzen. Der Vorteil bei dieser Anwendung ist, dass dabei keinerlei Daten verloren gehen.

Auf Aktualität der Virenprogramme achten

Wichtig ist natürlich, dass das eingesetzte Virenprogramm immer auf dem aktuellsten Stand ist. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, kann ein zweites Virenschutzprogramm zum Scan der Daten installiert werden, welches vielleicht aktueller ist oder über eine umfassendere Virendatenbank verfügt. Zu beachten ist allerdings, dass auf die Dauer nicht mehrere Virenprogramme auf dem Smartphone sein sollten, da diese sich gegenseitig ausschalten oder die Schnelligkeit des Smartphones beeinträchtigen können. Um hier Komplikationen zu vermeiden, sollte das nicht benötigte Programm einfach wieder deinstalliert werden.

Perfekt sind übrigens Antivirenprogramme, die nicht nur beim Befall von Schädlingen aktiv werden, sondern auch dann, wenn das Handy verloren geht. Viele – sogar kostenlose – Programme bieten hier effektive Hilfe an: Sie können beispielsweise bei Handyverlust das Gerät online orten, sperren oder sogar Daten darauf löschen lassen. Dies funktioniert auch ohne Internetverbindung des Handys ganz einfach per SMS.

Der richtige Umgang mit einem Fake-Virus

Immer wieder kommt es vor, dass auf dem Bildschirm des Smartphones plötzlich ein Fenster mit einer Warnung vor schädlicher Malware auftaucht. Doch viele Nutzer sind unsicher, ob es sich dabei tatsächlich um einen Virus, beispielsweise im Android System, handelt. Die Antwortet darauf lautet in der Regel „Nein“, denn im engeren Sinn handelt es sich hierbei wirklich nicht um einen Virus. Meist wird einfach ein Browserfenster geöffnet, das den unbedarften Smartphone-Nutzer versucht in eine Falle zu locken. Meist sind diese Anzeigen als Werbeeinblendungen in eine App integriert. Deshalb sollte auch vor dem Herunterladen einer App jede ganz genau in Augenschein genommen werden. Apps, die unnötige Werbung generieren, sollten nur in geringem Maße oder besser gar nicht installiert werden. Um diesen vermeintlichen Virus wieder los zu werden, schließt man am besten das Pop up und löscht die App, die es generiert.

Fazit

Zusammenfassend kann man  sagen, dass es an jedem Anwender selbst liegt, wie sehr sein Smartphone Gefahr läuft, von einem Virus befallen zu werden. Sorgloses Downloaden und Öffnen von Attachments und Apps sollte vermieden werden, zusätzlichen Schutz bietet ein effektives Anti-Viren-Programm.

Unser Tipp: Als Privat-Anwender können Sie in der Regel einen kostenlosen Virenschutz verwenden – auch wenn dieser in der Erkennung von Viren nicht die gleiche Qualität wie eine kostenpflichtige Antiviren-Lösung hat. Als Firmenkunde müssen Sie Ihre Server und die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter auf jeden Fall mit einem einwandfrei lizenzierten und immer aktuellen Virenschutz ausrüsten. Im Online-Shop der astiga GmbH finden Sie eine Reihe renomierter Antiviren-Anbieter wie etwa ESET, die sie hier unkompliziert und schnell online bestellen können.

 
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Top 3: kostenlose Virenschutzprogramme im Test

Warum Anti-Viren-Programme so wichtig sind

Wer häufig im Internet unterwegs ist, sei es beruflich oder auch privat, sollte sich unbedingt vor äußeren Angriffen schützen. Schadsoftware (Malware) oder eine Spyware kann unwissentlich von einer Internetseite auf den PC oder das Laptop heruntergeladen werden und sich dann weiter auf dem Gerät verbreiten und Dateien beschädigen oder womöglich das System zerstören.

Eingedrungene „Schädlinge“ infizieren aber unter Umständen auch Facebook-Profile oder Webseiten, ohne dass es der Webmaster oder Benutzer an sich bemerkt. Bis der Virus entdeckt wird, haben sich in der Regel bereits andere Computer infiziert. Malware, Viren und Co schleichen sich so in weitere Systeme ein und können im Endeffekt selbst Daten ausspionieren oder komplett übernehmen.
Eine Antiviren-Software schützt zwar nicht restlos vor allen Viren, jedoch bieten die Anbieter kontinuierliche Updates an, so dass die Virenscanner auf aktuellstem Stand sind und die Chancen sehr hoch sind, die meisten Viren erkennen und beseitigen zu können. Die oft verfügbaren Live-Scanner warnen den User bereits, wenn er auf einer gefährlichen Seite surft oder eine infizierte Datei herunterlädt und abspeichert. Auch beim E-Mail-Empfang sollte man auf einen Virenschutz setzen, weil auf diesem Wege ziemlich viele schädliche Dateien in das System eindringen können. Schließlich sind Spam-Mails das größte Einfallstor für Viren und andere Schadsoftware.

Drei kostenlose Anti-Viren-Software im Virenschutz Test Vergleich

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Windows, Mac OS, – alle Betriebssysteme sind gefährdet

Avira Free Antivirus

Der kostenfreie Virenscanner von Avira ist einer der besten kostenlosen Programme deutschlandweit und wird bereits von zahlreichen Usern verwendet. Avira scannt rasch das System und schützt vor Eindringlingen aus dem Internet. E-Mails überprüft die Software jedoch leider nicht (nur in der Vollversion verfügbar). Ferner wird viel Werbung eingeblendet und die Updates sind eher langsam im Vergleich zur Konkurrenz.

AVG Anti-Virus Free

Wer auf häufige Werbeeinblendungen verzichten will, wählt den freien Virenscanner von AVG. Werbung wird hier nicht so aufdringlich eingeblendet, wie bei Avira. Beim Programm erfolgen Updates sehr regelmäßig, es gibt einen E-Mail- wie auch Linkscanner und einen praktischen Identitätsschutz. Genau aufpassen sollten User bei der Installation und bei Updates, weil hier automatisch die kostenpflichtige Version ausgewählt ist. Auch wird eine Toolbar mit installiert, falls diese Option aktiviert wurde. Ansonsten handelt es sich beim „AVG free“ um einen sehr zuverlässigen kostenlosen Virenscanner.

Panda Cloud Antivirus Free

Aus dem Hause Panda gibt es ferner einen gratis Virenscanner, der von der Optik ansprechend und sehr modern daherkommt. Panda Cloud Antivirus Free arbeitet mit einer Cloud und weist kaum Werbung auf. Leider gibt es keinen E-Mail und Webfilter, auch eine Verhaltenserkennung sucht der User hier vergeblich. Eine ständige Internetverbindung ist notwendig, dafür ist die Virendatenbank aber stets aktuell.

ESET Antivirus kostenlos

Auch wenn es den ESET Virenschutz im reigentlichen Sinne nicht kostenfrei gibt, so können IT-Dienstleister wie die astiga GmbH für Firmenkunden jederzeit eine 30 tägige Test-Installation (etwa für Server) einrichten. Damit können Sie unkompliziert und kostenfrei die Funktionsweise von ESET Antivirus testen. Interessiert? Bitte sprchen Sie uns einfach an oder nehmen mit Ihrem Berater Kontakt auf.

Lohnt sich ein kostenpflichtiges Virenschutz-Programm?

Ein guter Scanner lohnt sich in der Regel immer dann, wenn sich auf dem Computer heikle Daten befinden und wenn der User viele Dateien aus dem Internet runterlädt. Bei kostenpflichtigen Softwareangeboten sind die direkten Link- und E-Mail-Filter durchaus als besser einzustufen als in den kostenlosen Angeboten. Ob es sich für den einzelnen lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Einen 100%-igen Schutz gibt es leider nicht, weil ständig neue Viren auftauchen, die erst vom Virenscanner erfasst werden müssen. Bei kostenlosen Programmen ist ferner zu beachten, dass häufig ablenkende und irrelevante Werbung eingeblendet wird. Auch das ist ein Grund, warum sich viele für ein kostenpflichtiges Modell entscheiden.

Tipp: Von vielen Softwareanbietern gibt es Demoversionen, die 30 Tage kostenlos sind und sich im vollen Umfang erkunden lassen. Es wird empfohlen, sich in aller Ruhe mit den Programmen zu beschäftigen und den Umgang damit zu testen. Ist die Software leicht zu bedienen? Lassen sich die Viren automatisch löschen? Sind die Berichte für Laien verständlich? Die besten Programme kommen von Kaspersky, Eset,  Bitdefender, McAfee und GDate. Diese haben die Nase vorn und sind meist auch bei den Virendefinitionen up-to-date. Hier sollte sich auf jeden Fall ein passendes Programm finden lassen. Egal ob kostenlos oder kostenpflichtig.

A propos: Die gängigsten Antiviren-Produkte können Sie im Webshop von astiga online bestellen. Wenn Sie umfangreichere Installationen von Antivirus-Software benötigen, sprechen Sie einfach unsere Berater an.

Antivirus schütz vor Malware und Viren

Ein Virenscanner kann einen Virenbefall verhindern

 

Augen auf im Internet!

Antiviren-Programme sind eine gute Möglichkeit, um sich vor Malware, Viren und Co zu schützen. Dennoch sollte niemand seine eigene Verantwortung komplett aufgeben. Beim Surfen gilt nach wie vor, die Augen offen zu halten und genau darauf zu achten, welche Dateien heruntergeladen, geöffnet oder aktiviert werden. Dadurch lassen sich bereits viele Viren im Vorfeld verhindern.

Downloads:

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Malware – was ist das eigentlich?

Malware – Hintergrund und Schutz

Schnell ist es passiert: Ein unüberlegter Download und plötzlich ist eine andere Suchmaschine eingestellt, Pop-ups öffnen sich ungewollt und der User wird regelmäßig auf nicht gewünschte Seiten weitergeleitet. Wer dieses Verhalten an seinem Rechner feststellt, kann sich sicher sein, Opfer von Malware geworden zu sein.

Der Begriff Malware

Bei dem Wort Malware handelt es sich um einen Sammelbegriff für alle Programme, die lediglich dem Zweck dienen, dem Benutzer auf welche Art auch immer Schaden zuzufügen. Es werden verschiedene Unterarten von Malware unterschieden. So existieren Spyware, Viren, Trojaner oder auch Rootkits. Alle Unterarten arbeiten auf verschiedene Weise, haben jedoch das gleiche Ziel: Ihnen und Ihrem Rechner zu schaden.

Wie User sich mit Malware infizieren

Bild von USB Stick

Mögliche Infektionsquellen: der USB-Stick, E-Mails, Surfen im Internet

Das Tückische an Malware ist, dass sie nahezu überall lauern kann. Egal ob beim Surfen im Internet, bei einem Download oder dem Öffnen eines E-Mail Anhangsdie Gefahr ist allgegenwärtig. Selbst beim Anschluss eines USB-Sticks kann hartnäckige Malware verbreitet werden. Schlimmer als die Infizierung selbst ist jedoch, dass User sehr oft nicht einmal mitbekommen, wenn sie sich Schadsoftware eingefangen haben. Eine Anti-Viren-Software ist in der Lage, zahlreiche Arten von Malware abzuwehren und zu entfernen. Allerdings werden die Schadprogramme regelmäßig neu konzipiert, sodass sich ein Sicherheitsprogramm schnell schwer tut, die neue Gefahr zu erkennen. Dennoch ist diese stetige Bedrohung kein Grund, das Netzwerk-Kabel zu ziehen und das Surfen im Internet zu unterlassen. Mit der richtigen Software und einem aufmerksamen Blick ist die Gefahr sich zu infizieren recht gering. Leider existiert kein Patentrezept, mit dem die unerwünschten Programme entfernt werden können. Es existieren jedoch einige Schutzprogramme, die den Rechner nach unerwünschter Software durchsuchen und diese Löschen. Eine dieser Programme ist der ADWCleaner. Er arbeitet zuverlässig und findet eine Vielzahl von unerwünschten Schadprogrammen.

Auf den Herausgeber der Software achten

In der Regel gibt Adware an, von welchem Hersteller sie stammt. Durch diese Information ist das Programm leicht zu identifizieren. Allerdings ist auf diese Angabe keine Gewähr. Gerne geben Schad-Programme als Hersteller den international bekannten Konzern Microsoft an. Ahnungslose User denken, es mit einem sicheren Produkt zu tun zu haben, während sich hinter dem Download Schadsoftware verstärkt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie das Programm mit der rechten Maustaste anklicken und den Unterpunkt „Properties“ auswählen. Unter dem sich als erstes öffnende Reiter Image wählen Sie nun den Button „Verify“. nahezu alle Microsoft-Programme besitzen eine digitale Signierung. Handelt es sich um ein Original-Produkt des Konzerns, erscheint im oberen Teil der Beschreibung der Ausdruck „Verified“. Sie können das Programm problemlos nutzen. Schadsoftware wiederum ist nicht im Besitz solch einer digitalen Signatur. Sollte der Ausdruck nicht erscheinen, haben Sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit solch einer Schadsoftware zu tun.

Mit einer Internetrecherche Schadsoftware erkennen

browser_verlaufloeschen_pixabaySind Sie sich dennoch nicht sicher, ob das gewünschte Tool frei von Schadsoftware ist, so wählen Sie es erneut an und betätigen Sie diesmal „Search Online“. Es wird eine online Suche zu der Software durchgeführt. Überfliegen Sie die Suchergebnisse. Handelt es sich um Schadsoftware, haben in der Regel bereits andere ahnungslose User unschöne Erfahrungen gemacht und fragen nach Hilfe oder bieten selbst Lösungen an. Sollte die Ergebnisseite voll mit Anleitungen zur Entfernung des Programms sein, sollten Sie augenblicklich misstrauisch werden und die Software nicht nutzen.

Ein weiterer Tipp: Befindet sich bereits Malware auf Ihrem Rechner, ist die Versuchung groß, eines der zahlreichen Entfernungstools herunterzuladen. Allerdings gibt es auch hier wieder zahlreiche Exemplare, die selbst wieder voll von Schadsoftware sind. Laden Sie entsprechende Software daher stets nur von bekannten Herstellern und auf der Seite des Entwicklers selbst herunter.

Ein kurzer Überblick

Schadsoftware ist nicht direkt gefährlich. In der Regel findet keine Manipulation der eigenen Daten statt. Dennoch sind Schadprogramme lästig und haben auf dem eigenen Rechner nichts verloren. Wer jedoch aufmerksam bleibt und sämtliche Downloads und Anhänge sorgfältig prüft, minimiert das Risiko erheblich, selbst Opfer von Schadsoftware zu werden.

Übrigens: Im IT-Shop der astiga GmbH können Sie z.B. Anti-Malware-Produkte von ESET erwerben. Damit sind Sie und ihre Anwender zuverlässig vor Malware und Viren geschützt.