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Was ist eigentlich… ein Backup?

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Datenbackup in einer Cloud

Backup könnte kurz und knapp auch als Datensicherung bezeichnet werden und ist ein wichtiges Thema. Viele nehmen es nicht so ernst und reagieren leider erst, wenn es schon zu spät ist. Schnell ist es passiert: Der Bildschirm friert ein und nichts hilft mehr, die Daten sind weg. Wer an eine Datensicherung gedacht hat, darf sich nun glücklich schätzen.

Wichtige Daten und vieles mehr mit einem Backup sichern

Wichtige Dokumente, berufliche und private Unterlagen, Zugangsdaten, die Diplom- oder Abschlussarbeit, unverzichtbare E-Mails, jahrelang gesammelte Fotos, die Musiksammlung, Videos usw., all das kann von einer Minute auf die andere verloren sein. Nicht jedoch, wenn ein Backup erstellt wurde. Damit kann ein Datenverlust vermieden werden, bevor es irgendwann zu spät dafür ist. Ist das Backup, also die Sicherung erfolgt, sind alle Dateien noch vorhanden. Spätestens, wenn die Festplatte oder der Computer plötzlich den Dienst verweigern, wissen Nutzer Backups zu schätzen. Um den Datenverlust, der bei vielen eine „Katastrophe“ bedeutet, zu vermeiden, sollten möglichst früh und regelmäßig Backups des Systems erstellt werden.

Bild von hard disc

Regelmäßig Sichern bringt viele Vorteile

Datensicherung ernst nehmen

Unter einem Backup wird die Speicherung von sicherungswürdigen Daten verstanden. Damit entsteht eine regelmäßige Sicherungskopie, sprich ein Abbild der relevanten Daten. Dies geschieht abseits des gewöhnlichen Speicherortes, auf einem externen Datenträger wie einer separaten Festplatte, einem Flash-Speicher, einer CD, DVD oder einem Cloud-Speicher. Wenn beispielsweise die Festplatte defekt ist oder ein Virus die Daten zerstört hat, kommt diese zum Einsatz. Um auf einem externen Datenträger Backups anzufertigen, ist eine Software erforderlich. Diese sichert alle Daten.

Warum ist ein Backup wichtig?

Die moderne Technik ist mittlerweile sehr fortgeschritten und langlebig, allerdings nicht unsterblich. Die Festplatte beispielsweise funktioniert eine bestimmte Anzahl an Betriebsstunden. Je nach Beanspruchung kann diese länger, aber auch kürzer sein. Irgendwann treten Störungen und Defekte auf. Sogar eine neue Festplatte kann in Ausnahmefällen defekt werden. Der Computer kann vielleicht nicht mehr gestartet werden, sodass kein Zugriff mehr auf die Daten besteht und sie schlimmstenfalls verloren gehen. Auch Schadsoftware wie ein Computervirus kann dies verursachen.

  • Volles Backup: umfasst jede Datei auf dem System (Abbild des jetzigen Zustands)
  • Partielles Backup: nur Teile der Daten werden gespeichert
  • Inkrementelles oder differenzielles Backup: die zu sichernden Daten werden noch weiter reduziert
Bild von Backup Server

Nicht vernachlässigen: das regelmäßige Sichern aller relevanter Daten

Ein regelmäßiges Backup, also eine Datensicherung, ist unbedingt empfehlenswert. Das Ziel besteht darin, dass wichtige Daten usw. auf einem separaten Datenträger gespeichert werden, sodass sie beim Defekt oder Verlust des Geräts wiederhergestellt werden können.

Wie oft eine Datensicherung durchgeführt wird, muss jeder für sich entscheiden, denn Defekte sind grundsätzlich bei jedem Speichermedium möglich. In Unternehmen fallen täglich deutlich höhere Datenmengen an. Eine manuelle Sicherung würde in diesem Fall zu viel Aufwand bedeuten, sodass hier zu automatisierten Lösungen gegriffen wird.

Was ist Managed Backup

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Managed Backup - die clevere Alternative zur Datensicherung

Für Unternehmen gehört die zuverlässige Verwaltung und Sicherung ihrer Datenbestände zu einer der wichtigsten Aufgaben im Betrieb der IT. Nicht selten haben Unternehmen bei einem Verlust der Daten, beispielsweise durch den technischen Ausfall von Festplatten oder Servern oder durch Zerstörung aufgrund äußerer Gewalteinwirkung und Ähnliches, einen so großen Schaden erlitten, der sogar die Weiterführung der Unternehmenstätigkeit infrage gestellt hat.

Um Kundendaten oder firmeninterne Daten ohne Risiko für Datenverluste sichern zu können, bieten IT-Dienstleister Managed Service mit einem beinhaltenden Managed Backup an. Hierbei übernimmt der Informations-Technologie-Dienstleister die tägliche zuverlässige Datensicherung für seinen Auftraggeber.

Managed Services – für mittelständische Unternehmen die sichere Wahl

Managed Backup - die clevere Alternative zur Datensicherung

Managed Backup – die clevere Alternative zur Datensicherung

Die Sicherung der empfindlichen Unternehmensdaten ist auch für kleinere oder mittelständische Unternehmen eine grundständige Basis ihrer Unternehmenstätigkeit. In früheren Zeiten wurden sogenannte „Wartungsverträge“ für die in einem Unternehmen anfallenden IT-Dienstleistungen abgeschlossen. Oftmals war ein umfassender Wartungsvertrag aber für kleinere Firmen sehr kostspielig.

Mittlerweile aber haben die Informations-Technologie-Dienstleister Ihre Service- und Wartungsleistungen den Anforderungen der verschiedenen Unternehmen angepasst und sich auch auf die Bedürfnisse von kleineren sowie mittelständischen Unternehmen eingestellt. Von einzelnen Modulen bis hin zu umfänglichen IT-Dienstleistungen stehen auch den kleineren Unternehmen Betreuungs- und Wartungsdienstleistungen zur Pflege, Verwaltung, Speicherung und Sicherung ihrer Datenbestände zur Verfügung.

Damit können sich kleinere und mittelständische Unternehmen vollständig auf den von ihnen beauftragten Dienstleister für das Management ihrer Daten und deren Pflege verlassen, ohne Angst vor einem Datenverlust zu haben.

Managed Backup als ein wichtiger Bereich eines Managed Service

Managed Backup - mehr als nur Datensicherung

Managed Backup – mehr als nur Datensicherung

Die regelmäßige Backup-Sicherung der Daten wird nach einem bestimmten Rhythmus, zumeist täglich, automatisch von dem beauftragten Dienstleister für die Informationstechnologie eines Unternehmens übernommen. Dadurch brauchen sich die Unternehmen nicht um das Erstellen der Datensicherung  kümmern und haben die Sicherheit stets auf ihre aktualisierten Daten zugreifen zu können.

Der Vorteil liegt auch darin, dass beispielsweise keine Fehler im Unternehmen durch das Zugreifen auf veraltete Datenbestände, durch die Verwendung unterschiedlich alter Datenbestände sowie ähnliche Probleme auftreten können. Zu den Aufgaben, die der Dienstleister für den Auftraggeber übernimmt, gehören beispielsweise

  • die zur Verfügungstellung von ausreichendem Speicherplatz für die Backups der Unternehmens- oder Kundendaten,
  • die zuverlässige tägliche Sicherung der Daten sowie
  • eine mindestens einmal pro Jahr durchgeführte Rücksicherung, das sogenannte Restore mit einer entsprechenden Dokumentation.

Die Daten werden in der Regel als ein sogenanntes Online-Backup gesichert. Mithilfe der in der Regel vorhandenen Internetleitung  werden die Daten direkt auf den Server des jeweiligen Rechenzentrums übertragen und dort als tägliches Backup abgelegt. Die Übertragung der Daten läuft dabei folgendermaßen ab:

  • zunächst werden die entsprechenden Daten beim Kunden auf dem Rechner oder dem Netzwerk identifiziert, das bedeutet: die entsprechenden zu sichernden Daten werden aufgrund verschiedener Kriterien, wie beispielsweise Dateinamen und Endungen aus den Datenbeständen des Kunden automatisch herausgesucht,
  • anschließend werden diese Datenbestände komprimiert – das bedeutet, sie werden in Datenpakete gepackt und in ihrem Datenvolumen verkleinert, um dann
  • mit einer sicheren Verschlüsselung versehen über eine sichere Internetleitung vom Kunden in das jeweilige Rechenzentrum gesendet und letztendlich dort gespeichert zu werden.

Weitere mögliche Dienstleistungen von Managed Services

Neben dem Managed Backup Service sind weitere mögliche Dienstleistungen von Managed Services beispielsweise:

  • Hosting Services,
  • Betreuung von Servern sowie der Infrastruktur von Netzwerken,
  • Betreuung von Einzelgeräten, wie PCs und Notebooks,
  • PC-Sicherheit oder Netzwerksicherheit und Firewalls,
  • Voice over IP bzw. Internettelefonie, Telefonieren über PC-Netzwerke,
  • VPN oder Virtuelles privates Netzwerk, wie beispielsweise die Erstellung einer manipulations- und abhörsicheren Gesprächssituation zwischen VPN-Teilnehmern mithilfe eines VPN-Protokolls und einer Verschlüsselung;
  • SSL-VPN – ermöglicht den Fernzugriff auf EDV-gestützte Ressourcen des Unternehmens, zum Beispiel für eine gemeinsame Bearbeitung und Ähnliches, mithilfe einer sicheren Verschlüsselung,
  • und weitere Fernwartungsarbeiten.

Verschiedene Bezahlmodelle für den Service der IT-Dienstleister

In den häufigsten Fällen werden für diese IT-Dienstleistungen Verträge auf einer monatlichen Basis mit regelmäßigen und fest vereinbarten Zahlungsbeiträgen abgeschlossen. Möglich sind aber auch die Erhebung von Gebühren für die beanspruchte Zeit und jeweilige Leistung oder Zahlungsmodelle, die den Service für einzelne Geräte, Netzwerke, Server oder Ähnliches anbieten. Die Dienstleister können ihren Service durch die hauptsächliche Betreuung, Wartung und Abwicklung über das Internet relativ kostengünstig anbieten.

Kostenintensive Anfahrten und Dienstleistungen bei dem jeweiligen Kunden vor Ort können so vermieden werden. Dabei ist die Beratungs- und Serviceleistung oder Qualität der Dienstleistung durch die „Fernwartung“ über das Internet nicht weniger hochwertig, als der Service vor Ort.

Dieser Managed Service kann für die Unternehmen dann eine große Zeit- und Kostenersparnis bedeuten, wie beispielsweise die freigesetzte Zeit besser für die unternehmenseigenen Aufgaben nutzen, das Personal mit anderen Tätigkeiten beauftragen oder auch einsparen zu können und Ähnliches. Da die Daten oftmals auch auf externen Servern in Rechenzentren ausgelagert werden, können zusätzliche Kosten für die Anschaffung von Terminals, Festplatten, Servern sowie für den Platz zum Aufstellen der Geräte und Weiteres vermieden werden.

Wenn Sie mehr über Managed Backup wissen möchten, so beraten wir Sie gerne. Wir freuen uns auf ihren Kontakt.

 

So finden Sie das optimale WordPress-Hosting

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Eine Website mit dem weltweit beliebtesten Content Management System WordPress (kurz WP) aufzubauen ist generell eine gute Idee. Das CMS ist benutzerfreundlich und durch Plugins sowie Themes leicht erweiterbar – und natürlich Opensource-Software. Damit eine WP-Site aber problemlos funktioniert, müssen zuvor bestimmte Hosting-Anforderungen erfüllt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim WordPress-Hosting achten müssen.

Dies brauchen Sie, um eine WP-Website zu betreiben.

Das Logo von WordPress - das beliebteste CMS weltweit

Das Logo von WordPress – das beliebteste CMS weltweit

WordPress  arbeitet mit der Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank. Diese Features müssen in einem Hosting-Tarif enthalten sein, um das System zum Laufen zu bringen. Bevor Sie jetzt nach dem günstigsten Hosting-Tarif mit PHP und MySQL Ausschau halten, sollten Sie einige zukunftsorientierte Eigenschaften berücksichtigen, die die Besucherzahlen und das SEO-Potenzial Ihrer Website stark beeinflussen. Sie möchten doch, dass möglichst viele Besucher Ihre Website finden?

 Dieses Ziel können Sie viel leichter erreichen, wenn Ihre Website weit oben in den Suchergebnissen bei Google oder Bing auftaucht. Hohe Rankings sind wiederum nur dann möglich, wenn die Website schnell funktioniert und suchmaschinenoptimiert ist.

Geschwindigkeit ihrer WordPress Website

Nicht nur Menschen, auch Google hat keine Lust auf langsam ladende  Websites zu warten. Langsame Internetpräsenzen haben keine Chance auf hohe Positionen. Sowohl die Geschwindigkeit als auch das SEO-Potenzial (engl. SEO = Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinen-Optimierung) hängen zum Teil von dem Hosting-Tarif ab. Je mehr Benutzer gleichzeitig eine WordPress -Site benutzen, desto stärker wird der Server beansprucht, auf dem die Website liegt. Wenn Sie sich für einen günstigen Shared-Hosting-Tarif entscheiden, erhalten Sie lediglich einen Teil der Leistungskapazität eines Servers.

Server-Hardware wie CPU oder Arbeitsspeicher wird unter verschiedenen Kunden geteilt. Wenn also einer dieser Kunden mehrere Websites in Rahmen eines Tarifs hostet und andere performance-lastige Operationen durchführt, können Sie dies unter Umständen zu spüren bekommen – genauer mit langsameren Ladezeiten ihrer WordPress Installation.

Um dies zu verhindern, legen viele Provider Limits fest. Hier sollten Sie auf das so genannte Memory-Limit (von PHP) achten. Je mehr Plugins Sie in WP aktivieren und je mehr Besucher die Site benutzen desto größer wird der Arbeitsspeicher-Bedarf für PHP. Der Hosting-Tarif sollte mindestens 128MB Memory-Limit bieten. Für große WP-Sites wie Onlinestores mit WooCommerce sollten mindestens 256MB vorhanden sein. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind die Permalinks von WP. Diese suchmaschinenoptimierten Linkstrukturen erfordern mod_rewrite – ein Modul des Apache-Servers. Achten Sie, dass ihr Provider dies unterstützt.

Mehr Speicherplatz für ihr WordPress Hosting

Nicht zu unterschätzen ist der Speicherplatz. Natürlich ist die Größe wichtig, denn je mehr Speicherplatz zu Verfügung steht, desto mehr Daten lassen sich auf dem Hosting ablegen. WordPress braucht keine gigantischen Speicher oder Festplatten-Kontingente. Ein WooCommerce-Onlineshop mit Tausenden Produkten kommt mit einigen Hundert Megabytes aus. Als Minimum sollten Sie aber wenigstens 1GB bekommen, denn Sie wollen doch auch E-Mails empfangen oder ab und zu eine Testinstallation mit WordPress anlegen.

Für den praktischen und tagtäglichen Erfolg Ihrer Website ist Geschwindigkeit maßgeblich. Im Idealfall erhalten Sie Platz auf einem Server mit schnellem SSD-Speicher. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bietet SSD viel schnellere Lese- und Schreibvorgänge.

Ein Hackerangriff oder Hardwareausfall könnte Ihre Internetpräsenz nachhaltig beschädigen. Daher sind regelmäßige Sicherungen Pflicht. Der Hosting-Plan muss eine automatisierte Backup-Lösung bieten, die Ihren ganzen Datenbestand regelmäßig sichert und auf Wunsch wiederherstellt.

Die technischen Anforderungen von WordPress

Zusammenfassend sollte ein guter Hosting-Tarif Folgendes bieten:

  1. PHP-Unterstützung – mindestens Version 5.6 oder sogar php 7.x
  2. Mehrere MySQL-Datendanken / alternativ MariaDB
  3. Apache Modul „mod_rewrite“
  4. Mindestens 128MB Memory-Limit – besser 256 MB
  5. Mindestens 1GB Speicherplatz auf SSD
  6. Integrierte Backup-Lösung

Bei WordPress kommen php, mysql und Javascript zum Einsatz

Ein gut ausgestattetes Webhosting auf einem schnellen Server bildet die Basis für eine erfolgreiche Internetpräsenz. Darüber hinaus ist auf die Provider-Qualität zu achten.

So erkennen Sie einen guten Hosting Provider.

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Sicherheit beim WordPress-Hosting

Optimale Webhosting-Konfiguration und schnelle Hardware sind wichtig. Doch bei der Auswahl eines Tarifs für das WordPress-Hosting ist noch mehr zu berücksichtigen. In Sachen Performance und Sicherheit sind die Eigenschaften des Serverzentrums und Providers wichtig. Das Rechenzentrum des Anbieters  muss unbedingt über eine schnelle – idealerweise redundante – Internetanbindung verfügen.

Ebenso wichtig: Der Standort des eigentlichen Rechenzentrums ihres WordPress-Hosting Anbieters muss in Deutschland sein, damit das bundesdeutsche Datenschutzgesetz vollumfänglich zur Geltung kommt.

Achten Sie auf Sicherheitslösungen der Serverräume und Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement). Diese Zertifikate bestätigen, dass Dienste nach hohen Standards geleistet werden. Ein wichtiger Faktor, der die Qualität eines Hosting-Providers definiert, ist der Kundenservice. Kurze Reaktionszeiten, freundliche und kompetente Support-Mitarbeiter sind positive Indikatoren.

Der Kundenservice (bzw. Support) ist nicht zu unterschätzen, denn früher oder später werden Sie ihn brauchen – denn bei Software-Projekten mit WordPress tauchen immer unvorhersehbare Hindernisse auf. Mit einem guten Support-Team, das sich idealerweise mit WP auskennt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Die tatsächliche Servergeschwindigkeit und der Kundenservice lassen sich meist im Vorfeld gar nicht prüfen. Doch ein guter Provider hat nichts zu verbergen. Suchen Sie nach Anbietern, die eine unverbindliche Probezeit ermöglichen. So können Sie das Hosting vor der Bestellung ausprobieren.

Fazit:

Durch die Auswahl eines optimalen WordPress-Hosting bei einem vertrauenswürdigen Internet-Provider legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihrer Website. Nehmen Sie sich Zeit, um verschiedene Angebote zu vergleichen und auszuprobieren.

Sollten Sie Fragen haben, so stehen Ihnen die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters astiga GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an oder nutzen das Kontaktformular.

Übrigens: Das Hosting für Ihre WordPress oder WooCommerce Website können Sie bei astiga sogar hier online bestellen.

Weiterführende Links:

Darauf kommt es bei der Datensicherung an

Kundendaten, Adresslisten, Mitarbeiterinformationen und wichtige Geschäftsdaten – Unternehmen müssen heutzutage viele Daten digital sammeln und verwalten. Da steht die Sicherheit und vor allem die Datensicherung an der ersten Stelle. Doch in der Praxis sieht es oft anders aus. Manche Unternehmen sammeln zwar viele Daten, sichern sie aber nicht regelmäßig. Dieses fahrlässige Handeln kann viel Schaden anrichten.

Denn kaputte Hardware kann man wieder beschaffen und ein Büro kann man nach dem Brand oder Wasserschaden wieder renovieren. Was man aber nicht wiederherstellen kann, sind nicht ordentlich gesicherte Daten. Sind sie einmal futsch –  niemand kann von Geisterhand zaubern.

Doch was heißt es, Daten ordentlich zu sichern? Mit unserem Ratgeber sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Vorausgesetzt natürlich, Sie befolgen alle diese Schritte:

  1. Regelmäßige Backups

Ganz egal ob es sich um ein Büro eines Freiberuflers oder das Netzwerk einer großen Firma handelt, ein funktionierendes Backup-Konzept muss her! Backups müssen regelmäßig, am besten täglich erstellt werden. Nutzen Sie dafür z.B. Ihre Mittagspause, wenn Sie Ihren eigenen PC oder Ihr Laptop sichern wollen. Wenn Sie aber das Backup für Ihren Server erstellen wollen, dann sind Nachstunden optimal. Da arbeitet niemand und der Server, der mit 24 Stunden am Tag und 7 Tage pro Woche immer Höchstarbeit leistet, ist weniger belastet.

2. Datensicherung sollte automatisch laufen

Eine gut funktionierende Datensicherung muss immer möglichst automatisiert ohne menschliches Eingreifen vollständig  und sicher funktionieren. Dafür kann man die Datensicherung einmal einrichten und danach läuft sie vollkommen automatisch nach Zeitplan. Vollständig automatisch heißt aber nicht ohne Kontrolle. Sie sollten Ihre Datensicherung auf jeden Fall regelmäßig von Ihrem IT-Dienstleister prüfen lassen.

3. Software statt eigenen Skripten

Nutzen Sie immer eine erprobte Software und verzichten Sie auf selbst erstellte Skripte oder hausgemachte Software. Datensicherung ist ein hoch sensibler Bereich und man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass man mit guten Produkten arbeitet.

4. Auf die Qualität von Backup-Software achten

Wenn Sie gute Software für Ihre Datensicherung nutzen, dann können Sie viel Platz sparen. Sowohl beim Komprimieren der zu sichernden Dateien als auch bei der Übertragung in ein Rechenzentrum.

Ein weiterer Vorteil von guter Software ist die Deduplizierung. Darunter wird eine Technik  verstanden, mit deren Hilfe redundante Daten identifiziert und eliminiert werden, noch bevor sie auf einem nichtflüchtigen Datenspeicher gespeichert werden.

5. Dateien verschlüsseln

Achten Sie bei der Wahl von Software darauf, wie gut sie Dateien verschlüsseln kann. Gerade bei sensiblen Daten spielt Verschlüsselung eine große Rolle oder auch dann, wenn Unternehmen per Gesetz zu zusätzlichen Schutz-Maßnahmen gezwungen werden. Besonders wenn man zu Cloud-Lösungen für die Datenspeicherung greift, sind Verschlüsselungsmaßnahmen sinnvoll – sollten die Daten in Hände Dritter landen, sind sie unbrauchbar.

6. Nie alle Eier in einem Korb aufbewahren

Wirklich wichtig ist Folgendes: Die Sicherungen der Dateien müssen an einem anderen geografischen Ort gelagert oder gespeichert werden als die Quell-Daten. Sollten im Fall von Brand, Wasserschaden oder Diebstahl die Original-Dateien zerstört oder verloren gehen, bleiben die Dateien dank Sicherung an einem anderen Ort unbeschädigt.

7. Rücksicherung testen

Ist die Datensicherung gestern erfolgreich verlaufen? Haben Sie schon mal überprüft, ob sich die Daten aus Ihrem Backup wirklich wiederherstellen lassen? Bei der Einführung und anschließend in regelmäßigen Abständen muss die Rücksicherung geprüft werden. Dabei wird entweder ein Teil oder alle Dateien zurück gespielt. Nur so kann man wirklich feststellen, ob die Daten brauchbar sind.

Nutzen Sie dazu eine IT-Monitoring Software. So können Sie herausfinden, ob die Dateien wirklich gesichert wurden und ob das technisch einwandfrei gelaufen ist und werden genau wissen, wie lange so eine Rücksicherung im Katastrophenfall dauern würde. Darüber sollte man sich auf jeden Fall im Klaren sein, damit man besser einschätzen kann, wie lange man im Zweifel ohne Daten auskommen müsste.

Fazit: Wer auf die Datensicherung verzichtet, der spielt wahrhaftig mit dem Feuer. Trotz sicherer Hardware  ist man nie absolut sicher, dass seine Daten immer da bleiben, wo sie hingehören. Ob Feuer, Wasser oder ausgeklügelte Hacker-Attacken, man läuft oft die Gefahr, seine wichtigen Daten zu verlieren. Daten, von denen sogar die Existenz eines Unternehmens abhängig sein können. Deshalb ist eine ordentliche Datensicherung absolut empfehlenswert, da man mit wenig Aufwand wirklich mehr Sicherheit erreicht. Einmal eingerichtet und getestet sorgt eine gute Datensicherung für Sicherheit beim Inhaber / GF und meistens auch für einen besseren Nachtschlaf – weniger Sorgen inklusive.